Klimawandel gefährdet die Wälder
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands ist mit Wäldern bedeckt. Damit ist Deutschland eines der waldreichsten Länder in Europa.
Was viele nicht wissen: Die Wälder spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Klimas und des Wasserhaushalts. Durch die Fotosynthese nehmen Bäume CO₂ auf, speichern den Kohlenstoff in Holz, Wurzeln und Blättern und geben Sauerstoff ab.

Doch unsere Wälder sind zunehmend vom Klimawandel betroffen: Langanhaltende Hitze und Trockenheit schwächen flachwurzelnde Bäume wie Fichten, deren Wurzeln vor allem in den oberen Bodenschichten liegen. Hinzu kommt die besondere Anfälligkeit von Monokulturen. In geschwächten Wäldern haben Schädlinge ein leichtes Spiel, sich auszubreiten. Durch lange Hitze- und Trockenperioden ist zudem die Waldbrandgefahr deutlich erhöht.
Das Klimaschutzprojekt
Das Projekt „Bäume pflanzen in Deutschland“ von ClimatePartner unterstützte die Aufforstung und den Umbau deutscher Wälder. Ziel war es, die Wälder widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen.
Die Baumpflanzungen in Deutschland wurden mit der Unterstützung eines international anerkannten Waldschutzprojekts in Brasilien oder Kolumbien verbunden. Für jede finanzierte Tonne CO₂-Emissionsminderung wurde zusätzlich ein Baum in deutschen Wäldern gepflanzt.
So verband das Projekt internationalen Waldschutz mit regionalen Maßnahmen zur Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel.


