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Vom 15. bis 29. September 2017 fand die 16. Faire Woche statt. Das Jahresthema 2017 was: Fairer Handel schafft Perspektiven

Im letzten Jahr rücken die wirtschaftlichen Perspektiven für die Produzenten im Globalen Süden in den Mittelpunkt. Aktionsgruppen, Weltläden, Supermärkte, Schulen, Gemeinden, gastronomische Betriebe, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen beteiligen sich mit über 2.000 Veranstaltungen an der Fairen Woche.

Die Globalisierung der Welt schreitet immer weiter voran, der globale Handel und der globale Reichtum nehmen zu. Zwar wurde die Anzahl der Menschen, die in extremer Armut leben halbiert – dennoch ist die Beseitigung von Hunger weiterhin eine große Herausforderung.

Viele Menschen haben kaum Möglichkeiten, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern und sind von Armut und Hunger bedroht. Gleichzeitig steigen Umweltbelastungen und -zerstörungen mit der wachsenden Nachfrage nach Konsumgütern. Die Länder des Globalen Südens sind dabei vor allem Rohstofflieferant für den Globalen Norden. Hunger, fehlende Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen betreffen auch im 21. Jahrhundert noch unvorstellbar viele Menschen – auch und gerade solche, die für unseren überwiegend nicht nachhaltigen Konsum arbeiten. Viele Menschen sehen für sich und ihre Kinder keine Perspektive in ihrer Heimat und versuchen durch Migration in andere Regionen ihres Heimatlandes oder der Welt ein besseres Auskommen zu finden.

Der Faire Handel schafft durch die Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten Perspektiven für die Produzenten weltweit, vor allem im Globalen Süden. Das Jahresthema der Fairen Woche 2017 veranschaulicht die Wirkungsweisen des Fairen Handels anhand konkreter Beispiele zu den wirtschaftlichen Perspektiven. Den Höhepunkt der Fairen Woche bilden die Produzentenbesuche, in deren Rahmen Vertreter von Handelspartnern zu einer Rundreise eingeladen werden. Sie halten bundesweit Vorträge, besuchen Veranstaltungen und führen Gespräche mit Politikern und Journalisten. Schauen Sie sich die Produzentenbesuche an.

Das Schöne ist, jeder kann mitmachen und kann in seinem Alltag den Fairen Handel ein kleines Stückchen unterstützen. Es gibt ein vielfältiges Sortiment an fairen Produkten mit sehr guter Qualität. Faire Produkte werden unter kontrollierten sozialen und ökologischen Bedingungen hergestellt.

Probieren Sie doch die leckeren Rezepte 2017 gleich zu Hause aus. Für den im Rezept erwähnten Honig eignet sich der Fairtrade Imkergold Honig hervorragend. Übrigens: das gesamte Imkergold Fairtrade Sortiment ist auch CO2 neutral. Mehr erfahren Sie unter Carbon Credits.