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Honig - ein reines Naturprodukt Warum sind manche Honige flüssig und andere nicht?
Jeder Honig ist klar und dickflüssig, wenn der Imker ihn aus den Waben schleudert. Und jeder natürliche Honig bildet irgendwann Kristalle, die ihn milchig und fest werden lassen.
Doch es hängt von der Honigsorte ab, wann dieser Prozess der Kristallisation einsetzt nach drei Tagen schon wie etwa beim Kleehonig oder erst nach Monaten wie beim Akazien- oder Tannenhonig. Die entscheidende Rolle spielt dabei das Verhältnis der beiden Zuckerarten Glucose und Fructose zueinander. Je mehr Glucose, also Traubenzucker ein Honig enthält, desto schneller bilden sich Kristalle. Je mehr Fructose, also Fruchtzucker, enthalten ist, desto länger bleibt der Honig flüssig.
Weil das Fructose-Glucose-Verhältnis für jede Honigsorte relativ konstant ist, dient es übrigens auch als Nachweis für die botanische Herkunft eines Honigs. Honig, der kristallisiert, bildet oft sehr grobe Kristalle und wird so hart, dass er sich nicht mehr streichen läßt. Stetiges langsames Rühren mit einem speziellen dreikantigen Stab während der Kristallisation verleiht dem Honig dagegen eine feincremige, strteichfähige Konsistenz. Seine wertvollen Inhaltsstoffe werden dabei in keiner Weise verändert oder beeinträchtigt. | |||||
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