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Honig - ein reines Naturprodukt Vom richtigen Umgang mit Honig
bei der Ernte: Wenn die Bienen die Honigwaben komplett mit kleinen Wachsdeckelchen überzogen haben, ist der Honig reif für die Ernte. Der Imker muß diese Wachsdeckelchen vorsichtig wieder öffnen ("entdeckeln"). Dann kann er den Honig in einer Zentrifuge aus den Waben herausgeschleudern. bei der Abfüllung: Vor der Abfüllung zum Verkauf wird der Honig nochmals durch ein Sieb gegeben, so daß winzige Pflanzenteile, Wabenstückchen oder auch Teile von Bienen herausgefiltert werden. Soll der Honig eine besonders feincremige Struktur erhalten, wird er während seines Kristallisationsprozesses stetig langsam gerührt, so dass die natürlichen groben Kristalle brechen und feinere Kristalle entstehen - ein Prinzip, das sich am besten mit dem einer Eismaschine vergleichen läßt. Die Inhaltsstoffe des Honigs werden dadurch in keiner Weise verändert oder gar beeinträchtigt. bei der Lagerung: Honig ist dank seines hohen Zuckergehaltes und seiner natürlichen antibiotischen Wirkstoffe nahezu unbegrenzt haltbar. Dennoch sollten im Hinblick unter anderem auf Enzyme und Geschmack ein paar Grundregeln beachtet werden. So wird Honig am besten dunkel gelagert, bei Temperaturen zwischen mindestens zehn Grad Celsius (für cremige Honige) und maximal 20 Grad Celsius (für flüssige Honige.) Außerdem zieht Honig Wasser aus der Umgebungsluft an. Er sollte deshalb immer trocken und fest verschlossen aufbewahrt werden. Abhängig vom sortentypischen Traubenzuckergehalt kristallisiert auch flüssiger Honig früher oder später. Um fest gewordenen Honig wieder zu verflüssigen, reicht es aus, ihn bei maximal 40 Grad Celsius langsam im Wasserbad zu erwärmen. | |||||
Vom richtigen Umgang mit Honig Unser Buchtipp: | |||||
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